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Arbeiten im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz


Seit 1993 unternimmt die Technische Hochschule (früher Fachhochschule) Köln mit Studentinnen und Studenten der Restaurierung Arbeitsaufenthalte im ehemaligen Konzentrationslager in Oświęcim, Polen. Sie wurden initiiert durch die Studierenden des Instituts für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaften und standen bzw. stehen unter der Leitung von Professoren und und Mitarbeitern des Instituts (Prof. Friedemann Hellwig, Dipl.-Rest. Andreas Krupa, Prof. Adrian Heritage u.a.). Seit einer Reihe von Jahren nehmen auch Studierende anderer Hochschulen teil, so bisher von der Akademia Sztuk Pięknych w Warszawie (Kunstakademie Warschau), Fakultät Restaurierung, von den Fachhochschulen Hildesheim, Berlin und Potsdam sowie von der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Die folgenden Beiträge geben einen Eindruck von den dort durchgeführten Konservierungsarbeiten:

  • Friedemann Hellwig: Observations at the Conservation of Movable Exhibits in the State Museum of Auschwitz-Birkenau. In: Preserving for the Future. Material from the International Preservation Conference, Oświęcim, June 23-25, 2003. Oświęcim, 2003, S. 38-45
  • Friedemann Hellwig: Erfahrungen bei der Konservierung beweglicher Gegenstände in der Staatlichen Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. In: VDR Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut, H. 2, 2004, S. 158-163
  • Alexandra Scholz: Diplomarbeit am Institut für Konservierungs- und Restaurierungswissenschaft der Fachhochschule Köln, 2005, unveröffentlicht

Die deutsche Vergangenheit lässt einen auch in Hamburg nicht los, so ist die Mitarbeit im Verein zur Erforschung der Geschichte der Juden in Blankenese eine innere Verpflichtung. Im März 2012 habe ich schließlich - in der Nachfolge von Dr. Martin Schmidt - den Vorsitz des Vereins übernommen. Die Tätigkeit im Verein ist nicht allein eine Beschäftigung mit der Vergangenheit: mit der Einladung an die "Kinder von Blankenese" sind freundschaftliche Kontakte mit Überlebenden der Shoah geknüpft worden. Schon dreimal sind meine Frau und ich deshalb in Israel gewesen, haben das Land ein wenig kennengelernt und vor allem die Gastfreundschaft vieler "Kinder" genossen.


   


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